Wie wählt man den richtigen Kunstrasen aus? Wie pflegt man Kunstrasen?

Wie man Kunstrasen auswählt

1. Beobachten Sie die Form des Grashalms:

 

Es gibt viele Arten von Kunstrasen, z. B. U-förmig, M-förmig, rautenförmig, mit oder ohne Stiele usw. Je breiter der Rasen, desto mehr Material wird benötigt. Ein Stiel im Rasenfaden sorgt für einen aufrechten Wuchs und höhere Elastizität. Allerdings ist der Preis dafür auch höher. Kunstrasen ist in der Regel recht teuer. Ein gleichmäßiger, glatter und fließender Verlauf der Kunstrasenfasern zeugt von guter Elastizität und Festigkeit.

 

2. Betrachten Sie die Unterseite und die Rückseite:

 

Ist die Rückseite des Kunstrasens schwarz und ähnelt Linoleum, handelt es sich um einen universellen Styrol-Butadien-Klebstoff. Ist sie grün und sieht Leder ähnlich, ist ein hochwertiger SPU-Klebstoff im Einsatz. Eine relativ dicke Basisschicht aus Gewebe und Klebstoff deutet in der Regel auf die Verwendung vieler Materialien und eine relativ gute Qualität hin. Wirken sie dünn, ist die Qualität eher gering. Eine gleichmäßige Dicke der Klebstoffschicht auf der Rückseite, eine einheitliche Farbe ohne Auslaufen der Grundfarbe des Kunstrasens, spricht für gute Qualität. Ungleichmäßige Dicke, Farbunterschiede und Auslaufen der Grundfarbe des Kunstrasens deuten hingegen auf eine eher geringe Qualität hin.

3. Fühlt sich an wie Grasseide:

 

Wenn man Gras berührt, prüft man in der Regel, ob es weich und angenehm ist und empfindet einen weichen, weichen Rasen als gut. Tatsächlich ist aber genau das Gegenteil der Fall: Ein weicher, weicher Rasen ist oft der schlechteste. Im Alltag wird der Rasen mit den Füßen betreten und kommt nur selten direkt mit der Haut in Berührung. Nur harte Grasfasern sind robust und widerstandsfähig und brechen auch bei längerem Begehen nicht so leicht ab. Es ist relativ einfach, Gras seidenweich zu machen, aber es ist sehr schwierig, Geradheit und hohe Elastizität zu erreichen. Dies erfordert hochentwickelte Technologien und ist mit hohen Kosten verbunden.

 

4. Ziehen an den Grasfäden, um den Auszugswiderstand zu prüfen:

 

Die Reißfestigkeit von Kunstrasen ist eines der wichtigsten technischen Merkmale und lässt sich grob durch Ziehen an einzelnen Grashalmen messen. Klemmen Sie ein Büschel Grashalme zwischen die Finger und ziehen Sie kräftig daran. Grashalme, die sich gar nicht lösen lassen, sind in der Regel von bester Qualität. Auch wenn sich einzelne Halme lösen, ist die Qualität gut. Lässt sich hingegen mehr Grashalme mit geringem Kraftaufwand herausziehen, ist die Qualität meist schlechter. Kunstrasen mit SPU-Kleberücken sollte sich von Erwachsenen mit 80 % der üblichen Kraft nicht vollständig abziehen lassen, während sich Styrol-Butadien-Kleberücken meist etwas ablösen. Dies ist der deutlichste Qualitätsunterschied zwischen den beiden Kleberückenarten.

 

5. Prüfung der Elastizität von Grasfäden beim Pressen:

 

Legen Sie den Rasen flach auf den Tisch und drücken Sie ihn mit der Handfläche fest an. Federt der Rasen nach dem Loslassen deutlich zurück und nimmt seine ursprüngliche Form wieder an, ist er elastisch und widerstandsfähig. Je deutlicher die Rückfederung, desto besser die Qualität. Beschweren Sie den Rasen einige Tage lang mit einem schweren Gegenstand und lassen Sie ihn anschließend zwei Tage in der Sonne trocknen, um seine Rückstellfähigkeit zu überprüfen.

 

6. Die Rückseite abziehen:

 

Fassen Sie die Rasenfolie senkrecht mit beiden Händen und reißen Sie die Rückseite kräftig wie Papier ein. Lässt sie sich gar nicht einreißen, ist das optimal; schwer einreißend, besser; leicht einreißend, nicht gut. SPU-Klebstoff lässt sich im Allgemeinen von Erwachsenen kaum mit 80 % Kraftaufwand einreißen. Auch die Reißfestigkeit von Styrol-Butadien-Klebstoff unterscheidet sich deutlich von der von SPU-Klebstoff.

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Worauf Sie bei der Auswahl von Kunstrasen achten sollten

1. Rohstoffe

 

Die Rohstoffe für Kunstrasen sind hauptsächlich Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und Nylon (PA).

 

1. Polyethylen (PE): Es bietet ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis, fühlt sich weicher an und ähnelt in Aussehen und sportlicher Leistung Naturrasen. Es ist bei Nutzern weit verbreitet und derzeit der am häufigsten verwendete Rohstoff für Kunstrasenfasern auf dem Markt.

 

2. Polypropylen (PP): Grasfasern sind relativ hart und eignen sich im Allgemeinen für den Einsatz auf Tennisplätzen, Spielplätzen, Start- und Landebahnen oder für Dekorationszwecke. Ihre Verschleißfestigkeit ist etwas geringer als die von Polyethylen.

 

3. Nylon: Es ist der älteste und beste Rohstoff für Kunstrasen und gehört zur ersten Generation von Kunstrasenfasern. Nylon-Kunstrasen ist in Industrieländern wie den USA weit verbreitet, in China jedoch relativ teuer und daher für die meisten Kunden unerschwinglich.

 

2. Unterseite

 

1. Unterseite aus schwefelhaltigem PP-Gewebe: Langlebig, mit guter Korrosionsbeständigkeit, guter Haftung von Klebstoff und Grasfäden, leicht zu befestigen und dreimal teurer als PP-Gewebeteile.

 

2. PP-Gewebeboden: durchschnittliche Leistung bei geringer Bindekraft. Glasfaser-Qianwei-Boden (Gitterboden): Die Verwendung von Materialien wie Glasfaser trägt zur Erhöhung der Festigkeit des Bodens und der Bindekraft der Grasfasern bei.

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Veröffentlichungsdatum: 17. Mai 2023