Qualitätskontrolle von Kunstrasen

Was umfasst die Qualitätsprüfung von Kunstrasen?Es gibt zwei Hauptnormen für die Qualitätsprüfung von Kunstrasen: Produktqualitätsstandards und Qualitätsstandards für Kunstrasenverlegeflächen. Zu den Produktstandards gehören die Faserqualität und die Prüfung der physikalischen Eigenschaften des Kunstrasens; die Verlegeflächenstandards umfassen Ebenheit, Neigung, Flächengröße und weitere Kriterien.

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Produktqualitätsprüfungsstandards: Kunstrasenfasern bestehen aus PP- oder PE-Materialien. Die Fasern müssen von strengen Prüfinstituten kontrolliert werden. Kunstrasenhersteller benötigen Zertifizierungen in den Bereichen Brandschutz (SGS-Level 2), Schadstofffreiheit, Korrosionsbeständigkeit und Verschleißfestigkeit. Auch der verwendete Klebstoff beeinflusst die Qualität des Kunstrasens und muss umwelt- und sicherheitszertifiziert sein.

Qualitätsstandards für die Prüfung physikalischer Merkmale: Dazu gehören die Dehnbarkeit der Kunstrasenfasern, Alterungsbeständigkeit, Farbe und weitere Prüfstandards. Die Längsdehnung der Kunstrasenfasern darf nicht unter 15 % und die Querdehnung nicht unter 8 % liegen. Die Reißfestigkeit des Kunstrasens muss in Längsrichtung mindestens 30 kN/m und in Querrichtung mindestens 25 kN/m betragen. Erfüllt der Rasen diese Standards hinsichtlich Dehnung und Reißfestigkeit, wird seine Qualität weiter verbessert.

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Farbprüfungsstandards: Die Farbe des Kunstrasens muss auf Schwefelsäurebeständigkeit geprüft werden. Wählen Sie eine geeignete Menge Kunstrasenprobe und weichen Sie diese drei Tage lang in 80%iger Schwefelsäure ein. Beobachten Sie nach drei Tagen die Farbe des Rasens. Bleibt die Farbe unverändert, entspricht der Kunstrasen den Qualitätsstandards.

Zusätzlich muss Kunstrasen einem Alterungstest unterzogen werden. Nach diesem Test muss die Zugfestigkeit des Rasens in Längsrichtung mindestens 16 MPa und in Querrichtung mindestens 8 MPa betragen; die Weiterreißfestigkeit muss in Längsrichtung mindestens 25 kN/m und in Querrichtung mindestens 20 kN/m betragen. Gleichzeitig muss Kunstrasen auch Brandschutzstandards erfüllen. Für den Brandschutztest wird eine geeignete Anzahl von Rasenproben ausgewählt und mit 25–80 kg/m² feinem Sand befüllt. Beträgt der Durchmesser des Brandflecks weniger als 5 cm, entspricht der Kunstrasen der Brandschutzklasse 1 und ist somit normgerecht.

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Die Norm für die Qualitätsprüfung von Pflasterarbeiten sieht vor, die Ebenheit des Untergrunds auf 10 mm genau zu prüfen. Zur Messung wird eine 3 m lange Richtschnur verwendet, um größere Messfehler zu vermeiden. Bei Rasenflächen ist darauf zu achten, dass das Gefälle innerhalb von 1 % liegt und mit einer Wasserwaage überprüft wird. Durch die kontrollierte Neigung wird ein optimaler Wasserablauf gewährleistet. Gleichzeitig ist die Maßabweichung von Länge und Breite des Kunstrasenfelds auf 10 mm zu begrenzen. Die Messung erfolgt mit einem Lineal, um die Abweichung so gering wie möglich zu halten.

Kunstrasenprodukte lassen sich auf befestigten Flächen nur dann kombinieren, wenn jeder einzelne Parameter genau beachtet wird.KunstrasenproduktDie Indikatoren sind hocheffizient und erfüllen die Normen. Werden die Anforderungen an die Geländebefestigung nicht erfüllt, kann der Kunstrasen seine optimale Leistung nicht entfalten. Daher erfordern hohe Qualitätsstandards für Kunstrasen die Integration von Produktqualität und Geländeanforderungen – beides ist unerlässlich.


Veröffentlichungsdatum: 13. Mai 2024